Cape Breton Island

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Auf unserem Weg in Richtung Cape Breton Island fahren wir zum ersten Mal auf dem Trans-Canada-Highway, der hier zum größten Teil 4-spurig ausgebaut ist. Das Speed-Limit liegt hier bei 110 km/h und gilt für PKW und LKW. Es sind nur wenige Fahrzeuge unterwegs und auch die grossen candischen Trucks sind locker mit diesem Tempo dabei. Daher kommen wir zügig voran und erreichen den Damm, der die Insel mit dem Festland verbindet. Wir folgen der Empfehlung und befahrern den Cabot Trail, der den Naturpark Cape Breton Highland erschliesst im Uhrzeigersinn. Erster Anlaufpunkt auf dem Weg ist die kleine Hafenstadt Inverness. Der ehemals vom Bergbau lebende Ort versucht seine Zukunft mit einem neuen, direkt am Meer angelegten Golfplatz zu gestalten. 

Cabot-Trail

Auf dem Weg zum Cabot-Trail halten wir an der Steilküste an und sehen einige Seehunde, die sich im Meer tummeln. In Cheticamp kaufen wir die Tickets für den Cabot-Trail am Visitors-Center und fahren bei leichtem Nieselregen auf die erste Hochebene. Diese liegt leider bereits fast in den Wolken. Trotzdem machen wir einen Rundgang auf Holzstegen durch die Ebene des Hochmoores mit seinen knorrigen Bäumen, wehenden Gräsern und fleischfressenden Pflanzen. Anschliessend brechen wir die Tour für diesen Tag ab und hoffen auf besseres Wetter.

Am nächsten Morgen haben Glück und starten diesmal bei schönstem Sonnen-wetter mit wunderbarer Sicht auf die bunte Laubfärbung der Bäume. Nicht immer können wir an den Stellen mit den tollen Färbungen anhalten um zu fotografieren. Nach einem kurzen Übersetzen mit einer kleinen Fähre erreichen wir am Abend Sydney, eine Kleinstadt mit ca. 26.000 Einwohnern, aber mit einem eigenem Flughafen.  

Loch Lomond und Long Lake

Da wir jetzt in Nova Scotia sind, ist es an der Zeit, einmal die beiden Grundstücke der Familie Schabram in Augenschein zu nehmen. Bei heftigem Regen fahren wir zuerst zum unbebauten Seegrundstück direkt am Loch Lomond. Der ehemals breite Weg zum Wasser ist inzwischen wieder fast zugewachsen. Am nächsten Tag geht es wieder bei starkem Regen weiter zu dem alten Haus am Long Lake, das von meinen Brüdern regelmässig als Urlaubsziel genutzt wird. Auch hier stapfen wir auf dem durchweichten Weg bis zum Seeufer. Später sitzen wir noch eine Weile mit den Nachbarn Peter und Emily zusammen, einem deutschen Paar, das schon vor gut 20 Jahren nach Canada ausgewandert sind. Am Abend schlägt der Versuch noch Lobster Rolls zu bekommen fehl, da hier die Saison schon zu Ende ist und der Tag daher bei einem leckeren Burger endet.

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letztes Update:

08.10.2017

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